Liebe: Wie gewinne ich das Herz einer Frau?

Zehn Geheimnisse, wie ein Mann das Herz seiner Frau für sich gewinnen kann

„Verbundenheit ist kein Luxus, wie es Diamanten sind. Verbundenheit ist essenziell, wie es Wasser ist.“ Dieser Artikel zeigt wie ein Mann die Verbundenheit mit seiner Frau stärken kann.

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Jede Frau will lieben. Die weiblichste Eigenschaft, die mir bekannt ist, ist sanft und unerschöpflich fließende Liebe. Ich kann mir keinen Mann vorstellen, der das nicht mag. Und viele Frauen haben eine Sehnsucht danach, diese Quelle der Liebe zu sein. Doch nur wenige Männer wissen, wie sie sie (wieder-)entdecken können. So kommt es dazu, dass viele Frauen den einen Teil ihrer Liebe ausschließlich in Richtung ihrer Kinder fließen lassen und den anderen ganz verstecken. Das macht mit der Zeit bitter und ungerecht.

Das Gegenstück dazu ist Aufmerksamkeit. Diese würde ich als die grundlegendste männliche Eigenschaft beschreiben. Aufmerksamkeit — die wir auch Achtsamkeit oder Wachheit oder Präsenz nennen können. Ein Mann ohne Präsenz und Achtsamkeit ist ein Roboter. Roboter kann man nicht lieben.

Wenn ein Mann das Herz seiner Frau nicht gewinnen kann, dann liegt oft hier der Schlüssel: Er hat noch nicht verstanden, auf welche Weise er seine Aufmerksamkeit auf sie richten soll und deshalb bestraft sie ihn mit Verschlossenheit. Gelingt es ihm, mit seiner Wachheit ihr Wesen zu erfassen, belohnt sie ihn mit ihrer Liebe (Dornröschen!).

Hier folgen zehn Anregungen, den Weg zur Verbundenheit aus weiblicher Sicht zu verstehen:

„1. Richte deine kontinuierliche Aufmerksamkeit auf mich.

Ein mögliches Zeichen, wie ich das erkennen kann, sind Geburtstage und Hochzeitstage, die du nicht vergisst. Es ist aber auch der Anruf zwischendurch, oder ab und zu ein kleines, unerwartetes Geschenk.“

„2. Ich kann oft nur in Andeutungen sprechen.

Ich kann deine Hilfe gebrauchen, um mich selbst besser zu verstehen. Indem du mir deine Präsenz schenkst, deine Aufmerksamkeit und dein Zuhören, komme ich mir selbst näher. Je näher ich mich mir selbst fühle, desto verbundener fühle ich mich mit dir.“

„3. Ich benötige Zeit mit dir, damit ich dir erzählen kann, wie ich mich fühle.

Ich wünsche mir, dass du jedes meiner Gefühle gleichwertig behandelt, egal ob es ein angenehmes oder ein unangenehmes Gefühl ist. Ich erwarte von dir keine Lösungen für Probleme, so wie dein Arbeitgeber. Ich erhoffe mir von dir einen Raum der zustimmenden Aufmerksamkeit, in dem ich mich angenommen fühle, so dass ich meine Lösung selbst finden kann.“

4. „Wenn ich dich mit Vorwürfen überhäufte, hat es in den meisten Fällen damit zu tun, dass mir deine Aufmerksamkeit fehlt.

Wenn du nur so zu lange zuhören könntest, bis ich alle Vorwürfe gesagt habe, und ich dann immer noch das Gefühl hätte, dass ein mir zugewandter Mann für mich da ist, dann würde meine Liebe tiefer.“

5. „Es geht mir gar nicht darum, dass du auf jede meiner Forderungen eingehst.

Es geht mir darum, dass du alle meine Bedürfnisse hörst und ihnen als Teil von mir zu stimmst. Wenn ich diese Zustimmung bekommen habe, kann ich leichter sortieren, auf was ich verzichten will und auf was nicht.

Diesen Sortierprozess kannst unterstützen, indem du Fragen stellst, die mir helfen, den Hintergrund meiner Bedürfnisse besser zu verstehen. Je mehr ich mich von dir verstanden fühle, desto tiefer wird meine Verbundenheit mit dir.“

6. „In dem Moment, in dem unser Kind etwas braucht, wird die Mutter in mir aktiviert.

 width= Foto: Nina Matthews Photography

Dann interessiert mich nicht der bedürftige kleine Junge in meinem Mann. Es kann sein, dass ich sogar wirke, als wärst du mir egal. Doch deine Präsenz als erwachsener Mann ist mir wichtig und ich nehme wahr, in welcher Stimmung du bei mir bist. Sobald du allerdings deine Bedürftigkeit höher bewertest, als die unserer Kinder, sägst du an unserer Beziehung.“

7. „Ich trage einen dauerhaften Konflikt in mir.

Es besteht ein starker gesellschaftlicher Anspruch an uns Frauen, unser Potenzial und unsere Fähigkeiten auszuleben und ein starkes Ich zu entwickeln. Wenn ich ein Kind habe, kann ich aber meine Aufgabe als Mutter umso besser erfüllen, je weniger von meinem Ich sich dazwischen schiebt. Das empfinde ich als Spannung und manchmal auch als Überforderung.

Oft treibt mich der gesellschaftliche Anspruch nach Autonomie in ein schlechtes Gewissen gegenüber unseren Kindern. Indem du diesen Autonomieanspruch von mir fernhältst, machst du mir und den Kindern ein großes Geschenk.“

8. „Ich benötige deine Zustimmung und deine Anerkennung für meine Art Mutter zu sein.

Das setzt in mir die benötigten Kraftreserven frei, um meine Selbstlosigkeit gegenüber unseren Kindern zu erhalten. Solange die Kinder klein sind, geht es mir am besten, wenn ich die letztendlichen Entscheidungen treffe. Ich möchte durchaus deine Meinung wissen, aber auch die Freiheit haben, gegebenenfalls anders zu entscheiden. Wenn du meine Urteilskraft als Mutter bestärkst, wächst meine Verbundenheit mit dir.“

9. „Ich nehme die Bedürftigkeit unserer Kinder sehr direkt wahr.

Es fühlt sich an, als seien meine Kinder der empfindlichste Teil von mir selbst. Ich kann sie nur loslassen, wenn mein Vertrauen dazu ausreichend ist. Wenn du mir dabei hilfst, indem Du Zutrauen in mein Gefühl hast, wächst meine Verbundenheit mit dir.“

10. „Gib mir die Erlaubnis nach meinem Gefühl zu handeln.

Ich verarbeite Informationen aus vielen Ebenen. Genauso wie ich Verstand und rationalen Argumenten einen Raum gebe, lasse ich auch Platz für die emotionale Ebene und für die Stimmung, die ich vorfinde. Wenn du das nicht anerkennst, kann es passieren, dass ich mich gegen dich wenden werde. Und zwar in dem Moment, in dem du selbst Halt brauchst.

Erst hast du mir gesagt, dass meine Gefühle nicht der richtige Maßstab seien; dann bin ich deinem vermeintlich stärkeren Weg gefolgt und jetzt verweigerst du mir den Halt. Dann suche ich mir einen anderen, bei dem ich mich geborgener fühle. Mein Fühlen ist nicht so schnell wie dein Denken. Vielleicht komme ich dir ab und zu irrational vor, weil ich Wahrnehmungen wertschätze, die dir nicht so viel bedeuten. Je mehr du meinen und auch deinen Gefühlen Raum und Zeit zugestehst, desto verbundener fühle ich mich mit dir.“

„Und überhaupt, ich liebe Überraschungen.

Am liebsten habe ich es, wenn du weißt, wie du mich mit etwas Unerwartetem aus einem unglücklichen Zustand erlösen kannst. Ich kann dir leider nicht vorher sagen, was das Richtige sein wird. Aber ich wünsche mir, dass du es ausprobierst und niemals aufgibst.“

Was sind Ihre Erfahrungen?

Für Frauen: Wie ist Ihr Herz zu gewinnen?

Für Männer: Womit haben Sie die Verbundenheit mit Ihrer Frau stärken können?

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